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	<title>Genossenschaften Archive - U-D-G union design group eG</title>
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	<title>Genossenschaften Archive - U-D-G union design group eG</title>
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		<title>Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 20:50:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[absolute finanzielle Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Arme alte Leute Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Genossenschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Genossenschaftswelt wurde 2016 von uns im Auftrag unseres Kunden igenos e.V. initiert. Die Genossenschaftswelt versteht sich als Diskussionsforum.Transparenz und Mittbestimmung in Genossenschaften. Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder.   Ausnahmen sind sozialistisch...</p>
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<h5 class="wp-block-heading">Die <a href="http://genossenschaftswelt.de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Genossenschaftswelt</a> wurde 2016 von uns im Auftrag unseres <a href="http://igenos.de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Kunden igenos e.V.</a> <br>initiert. Die Genossenschaftswelt versteht sich als Diskussionsforum.<br><strong>Transparenz und Mittbestimmung in Genossenschaften. Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder.  </strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. &nbsp;Dort wurde &nbsp;die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang missbraucht &nbsp;&#8211; &nbsp;häufig um die &nbsp;Mitglieder &nbsp;zu enteignen.&nbsp;</strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Vielleicht auch darum haben Genossenschaften &nbsp;in Deutschland ein Imageproblem, gelten als bürokratisch, verstaubt, altbacken und sind mit dem Stigma &nbsp;&#8222;Arme alte Leute Gesellschaft&#8220; &nbsp;behaftet. Auch heute besteht tatsächlich &nbsp;noch der leichte Verdacht &nbsp;unsere &nbsp;<a href="https://www.genonachrichten.de/lindner-fuehlt-sich-in-genossenschaften-resozialisiert-zentrales-raiffeisen-fest-in-mainz/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Genossenschaften wären irgendwie sozialistisch geprägt</a>.</strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Nach &nbsp;Auffassung der&nbsp;<a href="https://www.coopgo.de/unsere-ziele-2/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Initiative coopgo</a>&nbsp;sind Genossenschaften im Prinzip hochflexible Unternehmensformen. Gerade in dem&nbsp;von völlig neuen Wertvorstellungen und Anforderungen &nbsp;geprägten digitalen Zeitalter, &nbsp;können Genossenschaften die neue Arbeitsteilung deutlich besser bewältigen&nbsp;<a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/wecoms-genossenschaften-2-0-oder-wirkraftwerke/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">als der klassische Einzelunternehmer.</a>&nbsp; &nbsp;Das Genossenschaften in allen Wirtschaftsbereichen funktionieren und auch Markt- und Systemführer werden können belegt das Beispiel Mondragon. &nbsp;&nbsp;</strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Die Forderung nach Mitbestimmung, &nbsp;transparenter Unternehmenspolitik, Offenlegung der Vorstandsgehälter und &nbsp;Pensionszusagen sowie absolute&nbsp;finanzielle Transparenz sollten in einem Gemeinschaftsunternehmen &#8211; also in einer Genossenschaft selbstverständlich sein.</strong></h5>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Darum setzen wir uns für eine grundlegende Reform des genossenschaftlichen Verbandswesens und der Genossenschaftsgesetz ein. &nbsp;</strong></h5>
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		<title>Genossenschaften Potenziale für Kirchengemeinden</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/genossenschaften-potenziale-fuer-kirchengemeinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 18:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche im Rheinland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Duisburg/Rheinberg, 16. Oktober 2019 (geno). Bieten Genossenschaften Potenziale für Kirchengemeinden? Durch die Beschäftigung mit Raiffeisen ist die eigene Sympathie für&#160;Genossenschaften&#160;“sowohl differenziert als auch vertieft” worden. Das bekennt der Präses der&#160;Evangelischen Kirche im Rheinland,&#160;Manfred Rekowski. “Ich staune, welche Potenziale hier schlummern, und sehe Chancen und Herausforderungen für unser kirchliches Handeln”. Kirchengemeinden könnten sich beispielsweise noch stärker...</p>
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<p><strong>Duisburg/Rheinberg, 16. Oktober 2019 (geno). Bieten Genossenschaften Potenziale für Kirchengemeinden? Durch die Beschäftigung mit Raiffeisen ist die eigene Sympathie für&nbsp;<a href="https://www.coop-impulse.de/rechtsform-eingetragene-genossenschaft/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Genossenschaften</a>&nbsp;“sowohl differenziert als auch vertieft” worden. Das bekennt der Präses der&nbsp;<a href="https://www.genonachrichten.de/mondragon-zu-gast-bei-raiffeisen/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Evangelischen Kirche im Rheinland,&nbsp;</a>Manfred Rekowski. “Ich staune, welche Potenziale hier schlummern, und sehe Chancen und Herausforderungen für unser kirchliches Handeln”. Kirchengemeinden könnten sich beispielsweise noch stärker in Genossenschaften engagieren, um Menschen in Notlagen zu Selbsthilfe zu ermutigen. “Um solche kreativen Ideen unterstützen zu können, müssen wir im Landeskirchenamt selber noch wesentlich kreativer werden. Aber dazu bin ich wild entschlossen.”&nbsp;</strong></p>



<p><strong>So ist in einem Einladungsflyer zu lesen, der zum Besuch eines Seminars unter dem Titel “Genossenschaften Potenziale für Kirchengemeinden” am letzten Oktoberwochenende in Rheinberg ermuntert. Die Renaissance der Genossenschaftsidee korrespondiere mit dem Wunsch engagierter Bürger die Strukturen “ihres Viertels” nicht nur der Kommunalpolitik oder an Rendite interessierten Investoren zu überlassen, sondern “selbstbestimmt und nutzerinnenorientiert” gestalten zu wollen. “Im Rahmen der immer komplexer werdenden Strukturen und der Globalisierung haben viele Menschen eine Sehnsucht nach Überschaubarkeit , Vertrauen und solidarischer Teilhabe. Dies stimmt prägnant mit dem Genossenschaftskonzept von Friedrich Wilhelm Raiffeisen überein. Das Kirchturmprinzip als Symbol für einen Sozialraum, der sich überblicken lässt, stand bei ihm an vorderster Stelle”, heißt es in dem Einladungsschreiben.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Die Organisation des Seminars liegt in der Hand des Evangelischen Laboratorium der Rheinländer Landeskirche, das Angebote zu den Themen Arbeit, Gesellschaft, Ökonomie, Ökologie und Ethik entwickelt. Es ist Teil eines regionalen Netzwerks mit zahlreichen Kooperationspartnern. Ziel ist, einen Beitrag für die Menschen in der Region zu leisten. Sie sollen so mit den Herausforderungen der Arbeitswelt zurechtkommen und persönliche Lebensperspektiven entwickeln. ++ (kr/mgn/16.10.19 – 176)</strong><br><strong>Die&nbsp;</strong><a href="https://www.igenos.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer"><strong>igenos</strong></a><strong>&nbsp;Arbeitsgruppe&nbsp;&nbsp;</strong><a href="https://www.igenos.de/dresden/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer"><strong>CoopGo “Wohnen in Genossenschaft</strong></a><strong>” sieht auch bei der Neugründung von Genossenschaften Potenziale für Kirchengemeinden. Die Arbeitsgruppe kam zu dem Ergebnis, dass die Kirche Genossenschaften bei der Vergabe von Grundstücken auf Erbpacht bevorzugen sollte. Die Frage</strong><a href="https://www.genonachrichten.de/sind-genossenschaften-am-gemeinwohl-orientierte-unternehmen/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer"><strong>&nbsp;ob Genossenschaften grundsätzlich auch am Gemeinwohl orientierte Unternehmen sind</strong></a><strong>, steht dagegen auf einem anderen Blatt.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>www.genonachrichten.de,&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.mmw-bundesverband.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">www.MMW-Coopgo.de</a>&nbsp;e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27</strong></p>
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		<title>Impulspapier zum Plattform-Kooperativismus</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/impulspapier-zum-plattform-kooperativismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 18:21:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>New York/Berlin, 28. Dezember 2018 (geno). “Beim plattformbasierten Genossenschaftswesen geht es nicht vorrangig um Technologie, sondern darum, ein fast zweihundert Jahre altes ökonomisches, kulturelles und politisches Modell in die digitale Welt zu übertragen”. So heißt es in einem seit einigen Wochen innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) kursierenden Impulspapier. Es stammt von&#160;Trebor Scholz,&#160;der an der...</p>
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<p><strong>New York/Berlin, 28. Dezember 2018 (geno). “Beim plattformbasierten Genossenschaftswesen geht es nicht vorrangig um Technologie, sondern darum, ein fast zweihundert Jahre altes ökonomisches, kulturelles und politisches Modell in die digitale Welt zu übertragen”. So heißt es in einem seit einigen Wochen innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) kursierenden Impulspapier. Es stammt von&nbsp;<a href="https://platform.coop/stories/andrea-nahles-democratic-party-of-germany" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Trebor Scholz,&nbsp;</a>der an der New School in New York den Plattform-Kooperativismus lehrt und sich seit zehn Jahren mit genossenschaftlichen Strukturen im digitalen Zeitalter beschäftigt. Nach seiner Ansicht geht es um ein Leben, dessen Mittelpunkt nicht das Share-Value-Unternehmen ist, sondern das solidarische Miteinander von Menschen.</strong></p>



<p><strong>Zusammen mit Nathan Schneider arbeitet Scholz an einer Kampagne, die die Grundlage der “Sharing Economy” – das System der Wertabschöpfung – in Frage stellt. Digitale Arbeit sei derzeit die “Spitze eines neoliberalen Speers”. ++ (dg/mgn/28.12.18 – 249)</strong></p>



<p><strong>www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27</strong></p>



<p>Auszug aus den<a href="https://www.genonachrichten.de/was-ist-eine-platform-coop/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">&nbsp;Genonachrichten vom 23.Juli 2018.</a>&nbsp;&nbsp; Scholz ist Professor an der New School in New York und gehört zu den Mitbegründern der Platform-coop Idee.&nbsp;Trebor Scholz.&nbsp;<em>Die „Sharing Economy“ war so nicht gedacht. Mithilfe von Kleinstcomputern, die wir tagtäglich mit uns herumtragen, sollten wir in unserer Freizeit Geld verdienen, indem wir nicht gebrauchte Besitztümer vermieten, Bilder und Bewertungen teilen, kostenlose Marktforschung betreiben, als Bildreporter oder Taxiwettbewerber im Dauereinsatz sind.</em>&nbsp;Die Vision war idealistisch – oder erschien zumindest so, die Realität sieht am Ende anders aus.</p>



<p>Das „Teilen“ steht in dieser „neuen Wirtschaft genannt Sharing Economy“ gar nicht im Fokus. In der digitalen Dienstleistungswirtschaft – oder besser digitalem Kapitalismus – wird richtig Geld auf Kosten der Mitspieler verdient, die manchmal zynisch &nbsp;“Taskrobbots” oder “Monkeys” genannt werden. &nbsp;Diese stellen ihre Wohnung als Übernachtungsquartier zur Verfügung, verdingen sich als austauschbare „Monkeys“ für Pizza Bringdienste, bewerten Restaurants und Geschäfte oder sie machen dem Taxigewerbe Wettbewerb.&nbsp;Systemanbieter wie z.B. AIRB&amp;B oder Uber erwirtschaften über ihre &nbsp;zwischengeschalteten Serviceportale hohe Gewinne. Gleichzeitig schaffen diese digitalen Serviceportale eine neue Form der Ausbeutung und Abhängigkeit, ja, das neue System gefährdet auch bestehende Arbeitsplätze.(*) Uber = Sklavenarbeit so berichtet das Handelsblatt von einem Kongress&nbsp;<a href="https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/schlechten-start-so-will-uber-181730061.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">aufgebrachter Berliner Taxifahrer</a>.</p>



<p>Die praktische Umsetzung einer Plattform Kooperative wird derzeit mit Unterstützung von&nbsp;<a href="https://platform.coop/stories/hamburg-refugee-women-organize" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Trebor Scholz in Hamburg</a>&nbsp;initiiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.u-d-g.de/impulspapier-zum-plattform-kooperativismus/" data-wpel-link="internal">Impulspapier zum Plattform-Kooperativismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.u-d-g.de" data-wpel-link="internal">U-D-G union design group eG</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwan: Mischung von kommunalem und genossenschaftlichen Eigentum</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/schwan-mischung-von-kommunalem-und-genossenschaftlichen-eigentum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 18:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsvorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin, 13. Juli 2019 (geno). Am Beispiel des Wohnungssektors ist es durchaus vernünftig, eine Mischung aus kommunalem und genossenschaftlichen Wohneigentum für die Daseinsvorsorge und die Sicherung sozialverträglichen Wohnraums zu haben. Das erklärte die SPD-Spitzenpolitikerin Gesine Schwan in einem zum Wochenende veröffentlichten Interview der Tageszeitung “neues deutschland (nd). “Es war ein Fehler, die vielen Bereiche der...</p>
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<p><strong>Berlin, 13. Juli 2019 (geno). Am Beispiel des Wohnungssektors ist es durchaus vernünftig, eine Mischung aus kommunalem und genossenschaftlichen Wohneigentum für die Daseinsvorsorge und die Sicherung sozialverträglichen Wohnraums zu haben. Das erklärte die SPD-Spitzenpolitikerin Gesine Schwan in einem zum Wochenende veröffentlichten Interview der Tageszeitung “neues deutschland (nd). “Es war ein Fehler, die vielen Bereiche der Daseinsvorsorge, die ganz wesentlich kommunal verankert waren, zu privatisieren. Das gilt für Krankenhäuser, Wasserversorgung, Wohnungen und alle möglichen Bereiche. Das Privatisieren als ideologische Antwort auf die leeren Gemeindekassen war falsch. Es hat den Kommunen finanzielle Manövriermasse genommen. Immer weniger Menschen interessieren sich deshalb dafür, sich auf der Ebene der Kommune politisch zu engagieren, die immer die Wiege der Demokratie war”. so Schwan.</strong></p>



<p><strong>Schwan, die sich als Kandidatin für den SPD-Parteivorsitz bereit hält, ist Präsidentin und Mitgründerin der&nbsp;<a href="https://www.governance-platform.org/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">HUMBOLDT-VIADRINA</a></strong><a href="https://www.governance-platform.org/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">&nbsp;</a><strong><a href="https://www.governance-platform.org/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Governance Platform gGmbH.</a>&nbsp;Ziel dieser Gesellschaft ist die Förderung demokratischer Prozesse und von durchdachten Governance-Strategien in Deutschland, Europa und der Welt. Wie desweiteren dem&nbsp;<a href="http://www.gesine-schwan.de/zur-person/lebenslauf/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Portal www.gesine-schwan.de&nbsp;</a>zu entnehmen ist, fördert die Vereinigung zudem die Kooperation zwischen unterschiedlichen Akteuren in der Gesellschaft wie Wissenschaft und Medien. Außerdem gehe es um Verständigung durch einen argumentativen Austausch zugunsten nachhaltiger Politik und um Transparenz. Damit soll die demokratische Partizipation und Verantwortlichkeit der Bürger gestärkt werden. ++ (ei/mgn/13.07.19 – 125)</strong></p>



<p><strong>www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 /26 00 60 27</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.u-d-g.de/schwan-mischung-von-kommunalem-und-genossenschaftlichen-eigentum/" data-wpel-link="internal">Schwan: Mischung von kommunalem und genossenschaftlichen Eigentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.u-d-g.de" data-wpel-link="internal">U-D-G union design group eG</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitalarbeiter bevölkern Brandenburgs erstes Genossenschaftsdorf</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/digitalarbeiter-bevoelkern-brandenburgs-erstes-genossenschaftsdorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 18:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bad Belzig/Wiesenburg, 20. Mai 2019 (geno). Das erste Genossenschaftsdorf des Bundeslandes Brandenburg ist in Sicht. Es wird von Digitalarbeitern aufgebaut und bevölkert. Wie die “Märkische Allgemeine Zeitung” (MAZ) am Wochenende weiter berichtete, werden die künftigen Bewohner nicht räumlich an einen Arbeitsplatz in der Stadt gebunden sein.&#160; Zu den Initiatoren, die ein entschleunigtes Leben auf dem...</p>
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<p><strong>Bad Belzig/Wiesenburg, 20. Mai 2019 (geno). Das erste Genossenschaftsdorf des Bundeslandes Brandenburg ist in Sicht. Es wird von Digitalarbeitern aufgebaut und bevölkert. Wie die “Märkische Allgemeine Zeitung” (MAZ) am Wochenende weiter berichtete, werden die künftigen Bewohner nicht räumlich an einen Arbeitsplatz in der Stadt gebunden sein.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Zu den Initiatoren, die ein entschleunigtes Leben auf dem Lande suchen, ohne auf die Vorzüge einer städtischen Infrastruktur verzichten zu müssen, gehört der Berliner Frederik Fischer. Nach einjähriger Planung und Suche sind die Dorfgründer in Potsdam-Mittelmark fündig geworden. Auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks in der Ortschaft Wiesenburg wollen sie sich ansiedeln, Mit Gleichgesinnten sollen Schritt für Schritt 32 Mini-Häuser für zwei bis vier Personen entstehen. Zusätzlich soll es viele Gemeinschaftshäuser geben zum Kochen und Arbeiten. Geplant sind desweiteren ein Selbstversorgergarten und ein Hofladen.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Wenn sich genügend Interessenten finden, wird das äußerst sanierungsbedürftige Areal des Sägewerks gekauft, ertüchtigt und belebt. Um die Kosten niedrig zu halten sind Typenhäuser vorgesehen. Einen Vertrag mit der Gemeinde gibt es bereits. Darin ist auch ein Rücktrittsrecht enthalten, falls sich zu wenig Interessenten melden. Danach sieht es aber gar nicht aus, denn es gibt nach einer Internet-Werbeaktion schon hundert Anmeldungen zur Teilnahme an einer ersten Informationsveranstaltung Mitte Juni.</strong></p>



<p><strong>In einem Jahr soll das Gründungskapital und die Dorfgemeinschaft beisammen sein, um den Kontrakt endgültig zu unterschreiben und in Gang zu setzen. “Die Digitalarbeiter wären in guter Gesellschaft. Wiesenburg und Bad Belzig haben sich um den Titel von Brandenburgs erstem Smart Village beworben – gemeinsam mit dem Coworking Space Cocanat”, schreibt die MAZ. ++ w/mgn/20.0519 – 095)</strong></p>



<p><strong>www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel, tel. 0176 / 2600 60 27</strong></p>
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		<title>Platform coop Genossenschaften der Fahrradkuriere vernetzen sich europaweit</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 17:40:57 +0000</pubDate>
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<p>Madrid, 29. November 2018 (geno). “La Pajara” ist eine Genossenschaft. Ein Modell&nbsp; für eine&nbsp;<a href="https://www.genonachrichten.de/was-ist-eine-platform-coop/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Platform Coop</a>&nbsp; eine Alternative zum digitalen Kapitalismus.</p>



<p>Viele von uns haben früher für große Unternehmen gearbeitet und für sie Lieferungen gefahren. Das ist eine sehr prekäre Arbeit, nahe der Scheinselbstständigkeit. So charakterisiert Cristina Robles in einem zu Wochenmitte&nbsp; von der Tageszeitung”junge Welt” (jW) veröffentlichten Interview ihre derzeitige Tätigkeit. Sie ist Mitglied von La Pajara, einem Kollektiv von Fahrradlieferanten aus Madrid. Man müsse sich selbst versichern, habe weder bezahlten Urlaub noch Anspruch auf Krankengeld. Zudem hätten Selbständige in Spanien keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Darüber hinaus gebe es in diesem System auch nicht die Freiheit zu entscheiden, ob, wann oder mit wem man arbeiten möchte. Zu guter Letzt werde der Job sehr schlecht bezahlt. Um der Malaise zu entrinnen, sei es ihnen ein Anliegen gewesen, “die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und unsere Arbeitsbedingungen eigenmächtig zu gestalten.”</p>



<p>An dem Projekt “La Pajara”, das es offiziell seit zwei Monaten gibt, werde bereits seit einem Jahr gearbeitet. Bislang seien sechs Mitarbeiter beteiligt, die sich die Aufgaben teilen. “Ich zum Beispiel mache ein bisschen von allem: Kommunikation, Lieferung, Verwaltung.”, so Robles. Es gebe viele Bestellungen, die nicht nur auf Essenslieferungen beschränkt sind, sondern auch klassische Kurierarbeit umfasst.&nbsp;</p>



<p>Die junge Spanierin beklagt die geringe Finanzkraft, um das Projekt bekannt zu machen. Um die Lücke zu schließen, habe man sich einem größeren Bündnis von Genossenschaften angeschlossen, das in Frankreich unter dem Namen “Coopcycle” gestartet wurde. Mit einem selbst entworfenen Open-<a href="https://platform.coop/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Source-Code könnten nun alle Beteiligten&nbsp; ihren Service online anbieten</a>. So arbeiten Plattform Kooperativen – oder Platform coop genannt. &nbsp;Nach den Worten von Robles gibt es in ganz Europa ähnliche Projekte. Die Gruppen vernetzen sich nach und nach. Sie teilten das Bedürfnis, aus dem Prekariat herauszukommen. Dieses Motiv sei in ganz Europa präsent. Am Wochenende habe sich beispielsweise die Plattform “Riders por derecho” getroffen. Das sei das erste Treffen auf nationaler Ebene in Spanien gewesen. Die Teilnehmer seien Arbeiter aus Barcelona, Valencia, dem&nbsp;<a href="https://www.genonachrichten.de/genossenschaften-als-basis-des-neuen-unabhaengigen-baskenlandes-energiegenossenschaft-mit-6-000-mitgliedern/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Baskenland</a>&nbsp;und anderen Orten gewesen. “Wir werden uns weiter vernetzen, um unsere Rechte durchzusetzen”.</p>



<p>Auch in Deutschland entstehen immer mehr&nbsp;<a href="https://www.rethinkcoop.de/blog/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">platform coop Initiativen</a>&nbsp;die sich national und international vernetzen. Die &nbsp;&nbsp;<a href="https://platform.coop/stories/first-platform-co-op-community-hangout-with-ela-kagel" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Platform coop</a>&nbsp; ist eine Alternative zum &nbsp;digitalen Kapitalismus und den damit häufig verknüpften Neoliberalismus. Inzwischen versuchen auch Teile&nbsp;<a href="https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/rueckt-die-daten-raus/23/08/2018/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">der Politik</a>&nbsp; die Platform coop für sich zu instrumentalisieren. &nbsp;Es geht hier aber nicht nur um große Worte sondern auch um Taten.&nbsp;</p>



<p><a href="http://www.genossenschaftswelt.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">++ (mo/mgn/29.11.18 – 231) www.genossenschaftswelt.de</a><a href="http://www.genossenschaftsnachrichten.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">www.genossenschaftsnachrichten.de</a>&nbsp;www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27</p>
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		<title>Angelsächsisches CLT Modell bereichert Belgiens Genossenschaftswelt – Start in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 17:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Andrei Sacharow]]></category>
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<p><strong>Berlin/Brüssel, 8. Februar 2019 (geno). Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wird zum Schauplatz einer Premiere besonderer Art. Ein in angelsächsischen Ländern bereits weit verbreitetes Modell, mit dem insbesondere der genossenschaftliche Wohnungsbau begünstigt wird, soll nun auch in Deutschland Fuß fassen. Nach der Formel “Community Land Trust” (CLT) soll eine gemeinnützige Stiftung gegründet werden, die der Spekulation die Grundlage entzieht und über Gemeinschaftsland verfügt. Die darauf stehenden Gebäude gehen per Erbpachtrechtsvertrag an die Nutzer. Das können Genossenschaften oder Hausprojekte sein. Über den Namen besteht noch keine Einigkeit – “Stiftung Gemeingut” und “Berliner Bodenhaltung” machen die Runde – , aber der Zeitplan ist fertig. Schon im kommenden Sommer soll die demokratische Bodenstiftung gegründet werden. Sie wird nach den Worten von Andrei Sacharow von CLT Berlin Bodenanteile dauerhaft in gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung überführen und der Verwertung am Markt entziehen.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Ein CLT ist eine gemeinschaftliche, nicht-gewinnorientierte Eigentumsform, mit der günstiger Wohnraum zur Verfügung gestellt wird. Auch soziale, kulturelle und gewerbliche Nutzungen sind möglich. Die Entscheidung über die Nutzung von Boden und Immobilien, die in einem CLT gehalten werden, trifft ein gewählter Beirat. Er setzt sich zu jeweils einem Drittel aus Bewohnern, der Nachbarschaft sowie Vertretern der Stadtgesellschaft oder Politik und Verwaltung zusammen. Dieses Modell gibt es in Großbritannien und in den USA schon seit vielen Jahren. Dort ist es im Zuge der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre aufgekommen. Es wurde inzwischen nach Belgien “exportiert”, wo teilweise eine sehr angespannte Wohnraumsituation entstanden war. Beispielsweise hatten sich in der Gegend um Brüssel die Preise für Wohnraum zwischen 2000 und 2010 verdoppelt. Sozialwohnungen wurden kaum gebaut, während die Nachfrage stieg. Die Wartezeiten verlängerten sich bis zu zehn Jahren. Angesichts dessen sann man im Gemeindezentrum Buurthhuis Bonnevie in Molenbeek – einem der ärmsten Viertel Brüssels darüber nach, wie erschwinglicher Wohnraum selbst geschaffen werden kann. So entstanden unter intensiver Beteiligung von Familien 14 neue Wohnungen, die nicht nur sehr preiswert, sondern auch äußerst umweltfreundlich sind.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Im Jahr 2008 lernten mehrere Brüsseler Organisationen erstmals diese Trusts für Gemeinschaftsland kennen. Dann gründeten sie die Brüsseler CLT-Plattform. Im Jahr 2010 hat dann die Brüsseler Stadtregierung eine Machbarkeitsstudie zu gesetzlichen, ökonomischen und institutionellen Aspekten der Übertragung des amerikanischen Modells auf die konkrete Situation in Belgien in Auftrag gegeben. Schon zwei Jahre später wurden die ersten 20 CLT-Häuser veräußert.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Die belgischen CLT-Experten haben den Berlinern nun Schützenhilfe geleistet und ihre Erfahrungen weitergegeben. So hielten der Philosoph und Historiker Lieven De Cauter von Gemeingut Stadt Brüssel sowie Geert De Pauw von CLT Brüssel und dem europäischen Community -Land-Trust-Netzwerk im vergangenen Jahr Vorträge vor den Berliner Initiatoren. Seit Oktober 2018 gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg eine regelmäßige Zusammenarbeit. Aktivisten, Forscher und Interessierte arbeiten an einer Machbarkeitsstudie. Es wurde ein Team zur Projektleitung gebildet, das vom Bezirksamt den Auftrag zur Gestaltung der Aufbauphase erteilt bekam. ++ (wg/mgn/08.02.19 – 027)</strong></p>



<p><strong>www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27</strong></p>
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