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	<title>digitaler Kapitalismus Archive - U-D-G union design group eG</title>
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	<description>Das Original seit 2004. Ist Werbung wirklich notwendig? Gute Werbung spiegelt sich in den Verkaufserlösen wieder.</description>
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	<title>digitaler Kapitalismus Archive - U-D-G union design group eG</title>
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		<title>Was ist eine Platform-coop</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/was-ist-eine-platform-coop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 18:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hostsharing eG]]></category>
		<category><![CDATA[igenos e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Platform-coop]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Open:2018. In London findet am 26-27 July ein internationaler Kongress zum Thema Platform Cooperatives statt. Was aber ist eine Platform-coop?&#160; Die genonachrichten haben recherchiert und sind schnell auf Trebor Scholz gestossen. Scholz ist Professor an der New School in New York und gehört zu den Mitbegründern der Platform-coop Idee.&#160;Trebor Scholz.&#160;Die „Sharing Economy“ war so nicht...</p>
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<p>Open:2018. In London findet am 26-27 July ein internationaler Kongress zum Thema Platform Cooperatives statt. Was aber ist eine Platform-coop?&nbsp; Die genonachrichten haben recherchiert und sind schnell auf Trebor Scholz gestossen.</p>



<p>Scholz ist Professor an der New School in New York und gehört zu den Mitbegründern der Platform-coop Idee.&nbsp;Trebor Scholz.&nbsp;<em>Die „Sharing Economy“ war so nicht gedacht. Mithilfe von Kleinstcomputern, die wir tagtäglich mit uns herumtragen, sollten wir in unserer Freizeit Geld verdienen, indem wir nicht gebrauchte Besitztümer vermieten, Bilder und Bewertungen teilen, kostenlose Marktforschung betreiben, als Bildreporter oder Taxiwettbewerber im Dauereinsatz sind.</em>&nbsp;Die Vision war idealistisch – oder erschien zumindest so, die Realität sieht am Ende anders aus.</p>



<p>Das „Teilen“ steht in dieser „neuen Wirtschaft genannt Sharing Economy“ gar nicht im Fokus. In der digitalen Dienstleistungswirtschaft – oder besser digitalem Kapitalismus – wird richtig Geld auf Kosten der Mitspieler verdient, die manchmal zynisch &nbsp;“Taskrobbots” oder “Monkeys” genannt werden. &nbsp;Diese stellen ihre Wohnung als Übernachtungsquartier zur Verfügung, verdingen sich als austauschbare „Monkeys“ für Pizza Bringdienste, bewerten Restaurants und Geschäfte oder sie machen dem Taxigewerbe Wettbewerb.&nbsp;Systemanbieter wie z.B. AIRB&amp;B oder Uber erwirtschaften über ihre &nbsp;zwischengeschalteten Serviceportale hohe Gewinne. Gleichzeitig schaffen diese digitalen Serviceportale eine neue Form der Ausbeutung und Abhängigkeit, ja, das neue System gefährdet auch bestehende Arbeitsplätze.(*) Uber = Sklavenarbeit so berichtet das Handelsblatt von einem Kongress&nbsp;<a href="https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/schlechten-start-so-will-uber-181730061.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">aufgebrachter Berliner Taxifahrer</a>.</p>



<p>„Platform Cooperativism, “ setzt sich dafür ein, dass nicht fremde Investoren große Gewinne einfahren, sondern &nbsp;“die Plattform”, quasi als Genossenschaft, ihre Nutzer fördert.<br>Platform Cooperativism basiert auf der Überzeugung, dass die vielfältigen Probleme der Sharing Economy, das heißt ihrer profit-orientierten Logik, nur angegangen werden können, indem Besitzverhältnisse verändert bzw. angepasst werden.&nbsp;Grob vereinfacht ist die Idee der Platform-coop eine Aufforderung zur genossenschaftlichen Selbstorganisation. Das Ziel:&nbsp; Wir holen uns unsere Sharing Economy zurück und überlassen&nbsp;diese digitalen Dienstleistungsplattformen nicht den Hedgefonds und Investmentbankern, die auf unseren Schultern große Gewinne einstreichen. Das Konzept geht auf.&nbsp;<a href="http://www.fairmondo.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Fairmondo macht es vor</a>.</p>



<p>Hat das &nbsp;Thema Platform coop für uns überhaupt irgendeine Relevanz?&nbsp;Wir nutzen täglich wikipedia, ein auf Open Scource &nbsp;Produkt, das niemanden gehört. Brockhaus war gestern und ist inzwischen abgewickelt.&nbsp;Die Genonachrichten und viele anderen Internetseiten arbeiten mit WordPress – auch ein open Source Produkt.</p>



<p>Wir hosten unsere Internetseiten bei der&nbsp;<a href="https://www.hostsharing.net/genossenschaft/grundsaetze/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Hostsharing eG</a>, dort sind wir keine Nummer, sondern quasi Familienmitglieder, Genossen.<br><a href="http://www.igenos.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">igenos</a>&nbsp;entwickelt mit der&nbsp;<a href="http://www.wirmarkt.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">WirMarkt eG</a>&nbsp;eine digitale Übungsplattform. Die WirMarkt eG bietet künftig Lösungen für Dinge des Alltags, die gemeinam, also genossenschaftlich geregelt werden können:&nbsp; Von A wie Aktenvernichtung bis Z wie Zimmervermietung.&nbsp;Zum Angebot gehören Dienstleistungen wie Büroservice, Bügelhilfe, Catering oder Car-sharing, gemeinsames Einkaufen etc. &nbsp;Unser Ziel ist es, die Genossenschaftsidee wieder erlebbar zu machen.</p>



<p>(*) Literaturhinweis: Trebor Scholz:<a href="http://www.rosalux-nyc.org/de/platform-cooperativism-2/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">&nbsp;PLATFORM COOPERATIVISM &nbsp;</a>Wie wir uns die „Sharing Economy” zurückholen können.<br><strong><a href="http://www.igenos.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">www.igenos.de</a>, &nbsp;<a href="http://www.genossenschaftswelt.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">www.genossenschaftswelt.de</a>,&nbsp;<a href="http://www.coopgo.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">www.coopgo.de</a>,<a href="http://www.geno-bild.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">&nbsp;www.geno-bild.de&nbsp;</a></strong></p>
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		<title>Platform coop Genossenschaften der Fahrradkuriere vernetzen sich europaweit</title>
		<link>https://www.u-d-g.de/platform-coop-genossenschaften-der-fahrradkuriere-vernetzen-sich-europaweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[@AlfonsoQ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 17:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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<p>Madrid, 29. November 2018 (geno). “La Pajara” ist eine Genossenschaft. Ein Modell&nbsp; für eine&nbsp;<a href="https://www.genonachrichten.de/was-ist-eine-platform-coop/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Platform Coop</a>&nbsp; eine Alternative zum digitalen Kapitalismus.</p>



<p>Viele von uns haben früher für große Unternehmen gearbeitet und für sie Lieferungen gefahren. Das ist eine sehr prekäre Arbeit, nahe der Scheinselbstständigkeit. So charakterisiert Cristina Robles in einem zu Wochenmitte&nbsp; von der Tageszeitung”junge Welt” (jW) veröffentlichten Interview ihre derzeitige Tätigkeit. Sie ist Mitglied von La Pajara, einem Kollektiv von Fahrradlieferanten aus Madrid. Man müsse sich selbst versichern, habe weder bezahlten Urlaub noch Anspruch auf Krankengeld. Zudem hätten Selbständige in Spanien keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Darüber hinaus gebe es in diesem System auch nicht die Freiheit zu entscheiden, ob, wann oder mit wem man arbeiten möchte. Zu guter Letzt werde der Job sehr schlecht bezahlt. Um der Malaise zu entrinnen, sei es ihnen ein Anliegen gewesen, “die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und unsere Arbeitsbedingungen eigenmächtig zu gestalten.”</p>



<p>An dem Projekt “La Pajara”, das es offiziell seit zwei Monaten gibt, werde bereits seit einem Jahr gearbeitet. Bislang seien sechs Mitarbeiter beteiligt, die sich die Aufgaben teilen. “Ich zum Beispiel mache ein bisschen von allem: Kommunikation, Lieferung, Verwaltung.”, so Robles. Es gebe viele Bestellungen, die nicht nur auf Essenslieferungen beschränkt sind, sondern auch klassische Kurierarbeit umfasst.&nbsp;</p>



<p>Die junge Spanierin beklagt die geringe Finanzkraft, um das Projekt bekannt zu machen. Um die Lücke zu schließen, habe man sich einem größeren Bündnis von Genossenschaften angeschlossen, das in Frankreich unter dem Namen “Coopcycle” gestartet wurde. Mit einem selbst entworfenen Open-<a href="https://platform.coop/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Source-Code könnten nun alle Beteiligten&nbsp; ihren Service online anbieten</a>. So arbeiten Plattform Kooperativen – oder Platform coop genannt. &nbsp;Nach den Worten von Robles gibt es in ganz Europa ähnliche Projekte. Die Gruppen vernetzen sich nach und nach. Sie teilten das Bedürfnis, aus dem Prekariat herauszukommen. Dieses Motiv sei in ganz Europa präsent. Am Wochenende habe sich beispielsweise die Plattform “Riders por derecho” getroffen. Das sei das erste Treffen auf nationaler Ebene in Spanien gewesen. Die Teilnehmer seien Arbeiter aus Barcelona, Valencia, dem&nbsp;<a href="https://www.genonachrichten.de/genossenschaften-als-basis-des-neuen-unabhaengigen-baskenlandes-energiegenossenschaft-mit-6-000-mitgliedern/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Baskenland</a>&nbsp;und anderen Orten gewesen. “Wir werden uns weiter vernetzen, um unsere Rechte durchzusetzen”.</p>



<p>Auch in Deutschland entstehen immer mehr&nbsp;<a href="https://www.rethinkcoop.de/blog/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">platform coop Initiativen</a>&nbsp;die sich national und international vernetzen. Die &nbsp;&nbsp;<a href="https://platform.coop/stories/first-platform-co-op-community-hangout-with-ela-kagel" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">Platform coop</a>&nbsp; ist eine Alternative zum &nbsp;digitalen Kapitalismus und den damit häufig verknüpften Neoliberalismus. Inzwischen versuchen auch Teile&nbsp;<a href="https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/rueckt-die-daten-raus/23/08/2018/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">der Politik</a>&nbsp; die Platform coop für sich zu instrumentalisieren. &nbsp;Es geht hier aber nicht nur um große Worte sondern auch um Taten.&nbsp;</p>



<p><a href="http://www.genossenschaftswelt.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">++ (mo/mgn/29.11.18 – 231) www.genossenschaftswelt.de</a><a href="http://www.genossenschaftsnachrichten.de/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer">www.genossenschaftsnachrichten.de</a>&nbsp;www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27</p>
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